Die Energiewende gilt als eine Antwort auf die Klimakrise: Windräder, Solaranlagen und Batteriespeicher sollen fossile Energien ersetzen und den Ausstoß von Treibhausgasen senken. Doch diese Technologien benötigen große Mengen an Rohstoffen: Kupfer für Stromnetze, Lithium für Batterien oder Nickel für Energiespeicher. Viele dieser Ressourcen liegen im Globalen Süden. So verfügt Südamerika über etwa 60 % der weltweiten Lithiumreserven und rund 40 % der globalen Kupfervorkommen, wobei dem sogenannten Lithium-Dreieck zwischen Chile, Argentinien und Bolivien eine Schlüsselrolle zukommt. Indonesien ist heute der weltweit größte Nickelproduzent – ein Rohstoff, der die Leistungsfähigkeit von Batterien und Elektrofahrzeugen erhöht. Auch Afrika steht im Zentrum dieser Entwicklung: Länder wie die Demokratische Republik Kongo, Ghana, Mali, Namibia und Simbabwe verfügen über wichtige Lithiumvorkommen, während der Kontinent insgesamt rund 25 % der globalen Graphitreserven, über 35 % der Manganreserven und etwa 50 % der Kobaltreserven beherbergt (IEA 2025). Ohne den Abbau dieser Rohstoffe lassen sich zentrale Technologien der Energiewende kaum umsetzen.
Doch was genau ist mit dem „Globalen Süden“ gemeint und wie hängt er mit der Energiewende zusammen?
Der Begriff „Globaler Süden“ beschreibt keine geografische Kategorie. Viele Länder, die zu dieser Gruppe gezählt werden, liegen nicht einmal auf der südlichen Halbkugel. Mexiko liegt zwischen Mittel- und Nordamerika, gilt wirtschaftlich jedoch nicht als Teil des Globalen Nordens, der vor allem die früh industrialisierten Länder des Westens umfasst. Der Begriff verweist vielmehr auf die gemeinsame historische Erfahrung von Kolonialismus und auf eine daraus resultierende Position technologischer und wirtschaftlicher Abhängigkeit gegenüber den Industriezentren (Boatcă, 2021; Ndlovu-Gatsheni & Tafira, 2019).
Diese Geschichte prägt bis heute die globalen Be-dingungen der Energiewende. Eine aktuelle Studie von Oxfam (2025) zeigt: Während wohlhabende Länder rund 50 % der Investitionen in saubere Energie auf sich vereinen, erhält Afrika nur etwa 2 %, gleichwohl dort 85 % der Menschen ohne Zugang zu Elektrizität leben. Gleichzeitig liegen die Finanzierungskosten im Globalen Süden deutlich höher: Kredite weisen oft Zinssätze von 9–13,5 % auf, gegenüber 3–6 % in reichen Ländern, was die Energiewende vor Ort verteuert und verlangsamt.

Das analytische Konstrukt des Globalen Südens weist auch Grenzen auf. China etwa bezeichnet sich selbst als Teil des Globalen Südens und porträtiert sich gegenüber Partnerländern in Lateinamerika oder Afrika gerne als „größtes Entwicklungsland der Welt“. Historisch verweist die chinesische Regierung dabei auf die Eingriffe westlicher Kolonialmächte im 19. Jahrhundert und den japanischen Imperialismus. Heute tritt China jedoch als wirtschaftliche Großmacht im Wettbewerb mit den USA und der Europäischen Union auf und vereint rund ein Drittel der globalen Investitionen in erneuerbare Energien auf sich. In diesem Kontext suchen chinesische Rohstoffunternehmen weltweit nach strategischen Mineralien. Zugleich verfügt das Land über bedeutende Vorkommen, etwa bei Seltenen Erden, die für digitale Technologien und die Energiewende zentral sind. In der peruanischen Kupfermine Las Bambas etwa übernahm 2014 ein staatlich finanziertes chinesisches Konsortium die zuvor von Glencore Xstrata (einem britisch-schweizerischen Joint Venture) kontrollierte Mine und sicherte sich damit eines der größten Kupferprojekte weltweit (Rodríguez & Bazán Seminario, 2023).
Ein zentrales Spannungsfeld der Energiewende liegt im Rohstoffabbau: Während technologischer Fortschritt und industrielle Wertschöpfung häufig in den Industriezentren konzentriert sind, erfolgt der Abbau der benötigten Rohstoffe überwiegend in ehemals kolonisierten Regionen – oft ohne nennenswerte lokale Weiterverarbeitung oder abgestimmte Teilhabe der betroffenen Bevölkerung. Besonders stark trifft dies indigene Völker, die laut den Vereinten Nationen und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu den am stärksten betroffenen Gruppen zählen: Rund 476 Millionen Menschen, etwa 6 % der Weltbevölkerung, leben auf etwa 28 % der globalen Landfläche und haben nur minimal zur Klimakrise beigetragen, sind jedoch überproportional betroffen, da sie in ökologisch sensiblen Regionen leben und direkt von funktionierenden Ökosystemen abhängen. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen und Staaten internationale Standards einhalten: Dazu gehört das Prinzip der freien, vorherigen und informierten Zustimmung (Free, Prior and Informed Consent FPIC), das eine frühzeitige, transparente und verbindliche Beteiligung indigener Gemeinschaften an Rohstoffprojekten sicherstellen soll. FPIC wurde in der UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker formuliert und findet sich auch in der völkerrechtlich verbindlichen ILO-Konvention 169, die Deutschland 2021 ratifiziert hat.
Die sogenannte Ressourcen-fluch-These geht davon aus, dass Länder mit großen Rohstoffvorkommen häufiger unter Korruption, Konflikten und schwachen Institutionen leiden (Collier & Hoeffler, 2005), blendet jedoch sozio-ökologische Aspekte weitgehend aus. Die Forschung zeigt jedoch, dass Ressourcenreichtum nicht automatisch zu wirtschaftlichen und politischen Krisen führt. Zugleich lassen sich die sozialen und ökologischen Schäden oft nur schwer oder unzureichend beziffern. Basedau und Kappel (2011) kommen am Beispiel erdölreicher Staaten zu differenzierten Ergebnissen: Entscheidend ist weniger der Ressourcenreichtum an sich als vielmehr, wie stark die Wirtschaft einzelner Länder von Rohstoffeinnahmen abhängt und wie ausgeprägt demokratische Institutionen, etwa Partizipation, Rechenschaftspflicht und Konfliktregulation, bereits vor Beginn groß angelegter Rohstoffpolitiken sind. Die Erfahrungen mit
Neoextraktivismus in Lateinamerika zeigen, dass selbst unter progressiven Regierungen steigende Rohstoffeinnahmen zwar soziale Programme und Infrastruktur finanzieren können, zugleich jedoch neue Abhängigkeiten schaffen, die Ausbeutung der Natur vertiefen und Konflikte mit lokalen Gemeinschaften verstärken.
Neoextraktivismus
bezeichnet ein Wirtschaftsmodell, in dem Staaten – wie schon zuvor im klassischen Extraktivismus – stark auf den Abbau und Export von Rohstoffen setzen, nun aber mit stärkerem staatlichen Zugriff und sozialpolitischer Begründung. Im Unterschied zu früher, als vor allem private Konzerne profitierten, schöpft der Staat heute mehr Gewinne ab und investiert sie in Sozialprogramme und Infrastruktur, während die Grundlogik der ausbeutungsorientierten Rohstoffwirtschaft und ihre ökologischen und sozialen Probleme weitgehend bestehen bleiben.
So finanzierte etwa die Regierung von Rafael Correa (2007-2017) in Ecuador zentrale Sozialprogramme durch garantierte Erdölexporte nach China als alternativen Abnehmer und Kreditgeber, weitete dafür jedoch die Förderung im Amazonasgebiet aus. Dies führte zu massiven Konflikten mit indigenen Gemeinschaften und Umweltbewegungen, insbesondere in der Yasuní-Region. Gleichzeitig setzte der Staat verstärkt auf die Ausweitung extraktiver Aktivitäten im Bergbau, um zusätzliche Einnahmen zu generieren – ein Kurs, der zunehmend mit Naturschutz und indigenen Lebensweisen kollidierte.

Kupfermine in Chile
Norwegen gilt dagegen oft als positives Beispiel dafür, dass Ressourcenreichtum mit wirtschaftlicher und politischer Stabilität einhergehen kann. Aus globaler Perspektive bleibt diese Bilanz jedoch ambivalent: Während in Norwegen über 90 % der inländischen Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen stammen, hält das Land zugleich an seinen Öl- und Gasexporten fest mit der Folge, dass die im Ausland entstehenden Emissionen im Widerspruch mit der Bekämpfung des Klimawandels stehen. Ohne die Berücksichtigung dieser globalen Verflechtungen lässt sich keine nachhaltige Energiewende denken oder gestalten, die sowohl dem Globalen Norden als auch dem Globalen Süden zugutekommt.
Für einige Länder des Südens zeigen sich Vorteile vor allem auf nationaler Ebene, während Konflikte eher lokal auftreten. Manche Staaten profitieren durch höhere Einnahmen, die einen frühzeitigen Abbau von Auslandsschulden ermöglichen. So nutzte Brasilien 2005 Erlöse aus dem Rohstoffsektor, um seine Schulden beim Internationalen Währungsfonds (IWF) vorzeitig zu tilgen, was das Land von externen Konditionalitäten wie Kürzungen bei Sozialausgaben oder Privatisierungen staatlicher Unternehmen entlastete. Gleichzeitig geriet das staatliche Erdölunternehmen Petrobras in Korruptionsaffären, die jedoch durch vergleichsweise starke Kontrollinstanzen eingehegt werden konnten. Trotz einer relativ kohlenstoffarmen Energiematrix (rund 80 % des Stroms basieren auf Wasserkraft, Wind und Solarenergie) ist Brasilien auf die Einnahmen aus der Tiefseeölförderung in Pré-Sal, 300 km von der Atlantikküste entfernt, angewiesen. Mit der steigenden Nachfrage nach kritischen Mineralien eröffnen sich potenziell neue Chancen für die Länder des Globalen Südens. Allerdings profitieren häufig eher nationale Politiker*innen oder Unternehmen als die Menschen, die direkt von den Auswirkungen des Rohstoffabbaus betroffen sind. Diese Bevölkerungsgruppen tragen einen Großteil der Kosten: Bergbau geht vielfach mit Entwaldung, Wasserverseuchung, Landdegradierung und Vertreibungen einher.
Ein besonders drastisches Beispiel ist der Dammbruch von Mariana in Brasilien im Jahr 2015 in einer von einem australisch-brasilianischen Joint Venture betriebenen Mine: Rund 40–60 Millionen Kubikmeter giftiger Bergbauschlämme traten aus, töteten 19 Menschen, zerstörten ganze Dörfer und kontaminierten Flusssysteme über mehr als 600 Kilometer. Auch in anderen Kontexten zeigt sich diese Dynamik. Recherchen von Amnesty International und Afrewatch zeigten 2016, dass viele Minenarbeiter*innen, darunter auch Kinder, in handwerklichen Kobaltminen ohne grundlegenden Schutz arbeiten, obwohl Kobaltstaub schwere Lungenerkrankungen verursachen kann. Jüngere Studien von Amnesty International (2023) dokumentieren, dass der Ausbau von Kupfer- und Kobaltminen rund um Kolwezi im Kongo systematische Zwangsvertreibungen ganzer Gemeinden auslöst und mit schweren Menschenrechtsverletzungen einhergeht.
Eine gerechte Energiewende braucht daher transparente Regeln und wirksame Rechenschaftssysteme für den Abbau der dafür benötigten Rohstoffe. Denn die Interessen von Nationalregierungen und transnationalen Rohstoffkonzernen stehen einer demokratischen Stärkung der betroffenen Regionen häufig im Weg. Größere Mitspracherechte können Projekte verzögern oder verhindern. Internationale Erfahrungen seit den Anfängen der Entwicklungspolitik in den 1950er- und 1960er-Jahren zeigen – trotz berechtigter Kritik an vielen Stellen –, dass Konsultationen eine unabdingbare Voraussetzung für Nachhaltigkeit sind. Das „Most Affected Principle“ besagt, dass diejenigen, die die größten sozialen und ökologischen Folgen tragen, auch ein besonderes Mitspracherecht haben sollten. Bei Rohstoffprojekten bedeutet das, dass lokale Gemeinschaften und indigene Gruppen frühzeitig und verbindlich an Entscheidungen beteiligt werden müssen. Dabei sollen besonders Betroffene besonders gehört werden, was sich aus internationalen Rahmenwerken wie der ILO-Konvention 169 sowie den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte ableiten lässt.
Wenn Konflikte entstehen, können Gerichte eine wichtige Rolle spielen, auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer konsequent umgesetzt werden. In Ländern wie Ecuador oder Bolivien erkennen Verfassungen Rechte der Natur an, und in Einzelfällen – etwa im Chocó Andino in Ecuador – haben Gerichte Bergbauprojekte gestoppt (Gutmann, 2025). Gleichzeitig zeigen viele Beispiele aus Lateinamerika, dass Regierungen und Unternehmen solche Entscheidungen umgehen oder verzögern und Projekte trotz lokaler Ablehnung weiter vorantreiben.

Wie lassen sich diese Konflikte langfristig überwinden?
Ein wichtiger Schritt besteht darin, die Dynamiken der Rohstoffkonflikte besser zu verstehen. Doch Wissen allein führt nicht automatisch zu Handeln. Genau hier setzt politische Bildung an: Sie kann Zusammenhänge sichtbar machen, Handlungsspielräume aufzeigen und Menschen dazu befähigen, sich kollektiv zu organisieren. Druck entsteht vor allem dort, wo sich individuelles Engagement bündelt, z.B. durch die Unterstützung von NGOs, die Lobbyarbeit leisten, durch investigative Recherchen, die Missstände öffentlich machen, oder durch Kampagnen wie Divestment-Initiativen, die Finanzströme aus problematischen Projekten abziehen. Auch Proteste und zivilgesellschaftliche Netzwerke spielen eine zentrale Rolle, um Themen auf die politische Agenda zu setzen — gerade in Zeiten internationaler Kriege, in denen Fragen der Energiewende schnell in den Hintergrund geraten.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Nord-Süd-Verhältnisse, sondern zunehmend auch um Süd-Süd-Dynamiken und neue Machtkonstellationen. Beispiele zeigen, dass kollektives Handeln durchaus Wirkung entfalten kann. Eine Gruppe von renommierten Wissenschaftlter*innen untersuchten dies anhand von 649 Konfliktfällen um Energieprojekte weltweit: In mehr als einem Viertel der Fälle bewirkten Proteste und Widerstandsaktionen, dass Projekte gestoppt, verzögert oder ausgesetzt wurden. Repressionsmassnahmen sind dabei trotzdem weit verbreitet, besonders im Kontext von Wasserkraft, Biomasse, Pipelines und Kohle, während Wind- und Solarprojekte vergleichsweise weniger konfliktiv sind und geringere Gewaltintensität aufweisen (Temper et al., 2020). Außerdem haben internationale Kampagnen Unternehmen wiederholt zu mehr Transparenz und Wiedergutmachung entlang ihrer Lieferketten gedrängt. Politische Bildung an Schulen kann einen entscheidenden Beitrag leisten, indem sie nicht nur informiert, sondern zur gemeinsamen Reflexion und zum Handeln anregt – und damit die Grundlage schafft, um globale Ungleichheiten aktiv zu hinterfragen und zu verändern.
Der peruanische Landwirt und Umweltaktivist Saúl Luciano Lliuya verklagte mit Unterstützung von Germanwatch den Energiekonzern RWE vor deutschen Gerichten und machte ihn für globale Klimarisiken – und damit auch für die Bedrohung seiner Heimatregion durch Gletscherschmelze in den Anden – mitverantwortlich. Das Verfahren scheiterte zwar im konkreten Fall, in dem Lliuya eine anteilige Beteiligung an Schutzmaßnahmen für sein Haus im Falle einer Überflutung einklagte, setzte aber dennoch einen wichtigen Präzedenzpunkt: Erstmals prüfte ein Gericht ernsthaft, ob einzelne Unternehmen aufgrund historisch kumulierter CO₂-Emissionen für globale Klimaschäden haftbar gemacht werden können, und erkannte eine solche Haftung grundsätzlich als rechtlich möglich an.
Literatur
Amnesty International. (2016). Democratic Republic of Congo: “This is what we die for”: Human rights abuses in the Democratic Republic of the Congo power the global trade in cobalt. https://www.amnesty.org/en/documents/afr62/3183/2016/en/
Amnesty International. (2023). Powering Change or Business As Usual? Forced Evictions at Industrial Cobalt and Copper Mines in The Democratic Republic of the Congo. https://www.amnesty.org/en/latest/news/2023/09/drc-cobalt-and-copper-mining-for-batteries-leading-to-human-rights-abuses/
Basedau, M., & Kappel, R. (Eds.). (2011). Machtquelle Erdöl: Die Außen-, Innen- und Wirtschaftspolitik von Erdölstaaten. Nomos Verlagsgesellschaft.
Boatcă, M. (2021). Unequal institutions in the longue durée: citizenship through a Southern lens. Third World Quarterly, 42(9), 1982–2000. https://doi.org/10.1080/01436597.2021.1923398
Collier, P., & Hoeffler, A. (2005). Resource Rents, Governance, and Conflict. Journal of Conflict Resolution, 49(4), 625–633. https://doi.org/10.1177/0022002705277551
Gutmann, A. (2025). Rechte der Natur in Ecuador. https://www.boell.de/de/2025/01/27/rechte-der-natur-ecuador
IEA. (2025). Global Critical Minerals. Outlook 2025. https://www.iea.org/reports/global-critical-minerals-outlook-2025
Ndlovu-Gatsheni, S. J., & Tafira, K. (2019). The invention of the global South and the politics of South–South solidarity. In E. Fiddian-Qasmiyeh & P. Daley (Eds.), Routledge handbook of South-South relations (pp. 127–140). Routledge.
OXFAM. (2025). Unjust Transition: Reclaiming the energy future from climate colonialism. https://doi.org/10.21201/2025.000086
Rodríguez, F., & Bazán Seminario, C. (2023). Authoritarian practices between ‘para-coloniality’ and ‘cheap security’: when Chinese state capital meets neoliberal copper mining (and protests) in Las Bambas, Peru. Globalizations, 1–19. https://doi.org/10.1080/14747731.2023.2179813
Temper, L., Avila, S., Del Bene, D., Gobby, J., Kosoy, N., Le Billon, P., Martinez-Alier, J., Perkins, P., Roy, B., Scheidel, A., & Walter, M. (2020). Movements shaping climate futures: A systematic mapping of protests against fossil fuel and low-carbon energy projects. Environmental Research Letters, 15(12), 123004. https://doi.org/10.1088/1748-9326/abc197